Belege drucken
Gedruckt wird in OfficeOmni immer die PDF des Belegs — dieselbe Datei, die der Kunde als Anhang bekommt. Deshalb sieht der Ausdruck genauso aus wie die Vorschau auf dem Bildschirm. Drucken können Sie aus der Belegvorschau, aus der Belegliste und aus dem Belegeditor. Dieser Artikel zeigt die drei Wege und was bei mehreren Belegen auf einmal passiert.
Aus der Belegvorschau drucken
- Öffnen Sie den Beleg mit einem Doppelklick in der Belegliste.
- Klicken Sie in der Schaltflächenleiste auf Drucken.
- OfficeOmni wartet, bis die PDF vollständig geladen ist, und öffnet dann den Druckdialog.
- Wählen Sie im Druckdialog Ihre Einstellungen und starten Sie den Druck.
Der Druckdialog ist der von Windows; OfficeOmni gibt für Drucker, Kopien oder Seitenbereich keine eigenen Felder vor.
Ist die Vorschau gerade erst geöffnet, kann die PDF noch laden. In diesem Fall meldet OfficeOmni: „Die Vorschau ist noch nicht bereit. Bitte einen Moment warten und erneut versuchen.“ Warten Sie einen Augenblick und klicken Sie erneut auf Drucken.
Aus der Belegliste drucken
In der Belegliste erreichen Sie den Druck an drei Stellen: über die Schaltfläche Drucken in der Werkzeugleiste, über den gleichnamigen Eintrag im Kontextmenü einer Zeile und über den Druckerknopf in der Aktionsleiste des Detailbereichs unter der Liste.
Welche Belege gedruckt werden, entscheidet sich so:
- Haben Sie in der Merk-Spalte Häkchen gesetzt, druckt OfficeOmni genau diese Belege.
- Ist kein Häkchen gesetzt, druckt OfficeOmni den Beleg, der gerade markiert ist.
- Ist gar nichts gewählt, erscheint die Meldung „Bitte wählen Sie zuerst ein Dokument aus.“
Haben Sie Häkchen gesetzt, erscheint im Kontextmenü zusätzlich ein Untermenü mit der Anzahl im Namen — etwa 3 markierte Belege — und darin ebenfalls Drucken. Dieser Eintrag nimmt ausschließlich die angehakten Belege.
Mehrere Belege auf einmal
Sind mehrere Belege gewählt, druckt OfficeOmni nicht einen Auftrag je Beleg. Stattdessen holt es die einzelnen PDFs, sortiert sie nach Belegnummer und fügt sie zu einer einzigen PDF zusammen. Der Druckdialog erscheint danach genau einmal für den gesamten Stapel.
Belege, zu denen keine PDF gefunden wird, überspringt OfficeOmni still. Findet sich zu keinem einzigen der gewählten Belege eine Datei, meldet es: „Für die ausgewählten Dokumente wurde keine PDF-Datei gefunden.“
Für einen Stapel gleichartiger Belege lohnt sich dieser Weg: die Belege in der Merk-Spalte anhaken, dann einmal Drucken.
Aus dem Belegeditor drucken
Während Sie einen Beleg erfassen, liegt über der Live-Vorschau die Schaltfläche Drucken mit dem Kurzhinweis „Direkt aus der Vorschau drucken“. Sie erzeugt aus dem aktuellen Stand des Formulars eine PDF im temporären Ordner und öffnet sie im Standardprogramm für PDF-Dateien. Von dort drucken Sie wie gewohnt.
Der Dateiname folgt dem Muster Belegart_Nummer_Vorschau.pdf, bei einem noch nicht nummerierten Beleg steht statt der Nummer OhneNr. Diese Datei ist ein Arbeitsstand zum Ansehen und Ausdrucken — sie wird nicht als Beleg abgelegt und ersetzt nicht das Speichern.
Vor dem Schreiben der Datei zeichnet OfficeOmni die Vorschau selbst neu. Ein oranger Punkt mit dem Text Aktualisierung erforderlich in der Fußzeile führt hier also nicht zu einem veralteten Ausdruck.
Was gedruckt wird — und was nicht
Aus Belegvorschau und Belegliste kommt immer die gespeicherte PDF auf den Drucker, also der Stand vom letzten Speichern des Belegs. Haben Sie danach etwas geändert, was das Aussehen betrifft, gibt es zwei Wege zum aktuellen Ausdruck:
- Den Beleg im Editor öffnen, ändern und erneut speichern. Dabei entsteht eine neue PDF.
- In der Belegvorschau Rechnung erzeugen (Als neue PDF) klicken. Der Beleg öffnet sich mit allen Daten im Editor, das Speichern ist dabei gesperrt, und über die Schaltfläche PDF erzeugen Sie eine frische Datei zum Drucken.
Rechte
Das Drucken aus der Belegliste setzt das Recht PDF-Export im Bereich Dokumente voraus. Fehlt es, blendet OfficeOmni die Schaltfläche Drucken in der Werkzeugleiste gar nicht erst ein. Die Rechte vergeben Sie im Bereich Rollen & Rechte.
Wenn der Druckdialog nicht erscheint
Kommt der Dialog nicht hoch, meldet OfficeOmni: „Der Druckdialog konnte nicht geöffnet werden. Bitte prüfen Sie, ob ein Standarddrucker eingerichtet ist und die WebView2-Runtime aktuell ist.“ Die Meldung nennt zusätzlich den technischen Grund. Zwei Dinge helfen fast immer:
- Prüfen Sie in den Windows-Einstellungen, ob ein Standarddrucker gesetzt ist.
- Bringen Sie die Anzeigekomponente für PDF auf den aktuellen Stand — sie stammt von Microsoft und wird über Windows aktualisiert.
Als Ausweichweg bleibt immer: die PDF über Herunterladen oder PDF öffnen im Standardprogramm öffnen und dort drucken.
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