Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: Juni 2025 – OfficeOmni

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen OfficeOmni, Inhaber Daniil Fominykh (nachfolgend „Anbieter") und seinen Kunden (nachfolgend „Nutzer"), die die Softwarelösung OfficeOmni (Web- und Desktop-Version) nutzen.

§ 2 Vertragsgegenstand

OfficeOmni ist eine modulare ERP- und Backoffice-Software zur Verwaltung von Kunden, Produkten, Rechnungen, Personal sowie zur Integration von eBay-Daten. Der Anbieter stellt dem Nutzer die Software als Einmallizenz oder im Rahmen eines Abonnements zur Verfügung. Die konkreten Leistungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot.

§ 3 Keine Steuerberatung

OfficeOmni ist eine Software zur Erstellung, Verwaltung und Organisation von Dokumenten, Rechnungen, Kunden, Produkten und geschäftlichen Vorgängen. Die Software kann steuerliche Einstellungen, Umsatzsteuerlogiken, Rechnungshinweise und Berechnungen technisch unterstützen oder automatisiert vorschlagen. Diese Funktionen stellen keine steuerliche, rechtliche oder betriebswirtschaftliche Beratung dar und ersetzen insbesondere nicht die Prüfung durch einen Steuerberater, Rechtsanwalt oder eine sonstige fachlich befugte Person.

Der Nutzer ist selbst dafür verantwortlich, alle erstellten Dokumente vor Versand oder Weitergabe zu prüfen. Dies gilt insbesondere für Rechnungsnummern, Pflichtangaben, Steuersätze, Steuerbefreiungen, Reverse-Charge-Hinweise, innergemeinschaftliche Lieferungen/Leistungen, Drittlandsgeschäfte, USt-IdNr., Kundenanschriften, Zahlungsdaten und sonstige rechtlich oder steuerlich relevante Angaben.

§ 4 Nutzungsrechte

Mit Erwerb einer gültigen Lizenz erhält der Nutzer ein einfaches, nicht übertragbares und nicht exklusives Nutzungsrecht an der Software. Die Nutzung ist nur für den eigenen Geschäftszweck des Nutzers zulässig. Eine Weitergabe, Unterlizenzierung oder Dekompilierung der Software ist nicht gestattet.

§ 5 Preise und Zahlungsbedingungen

Die aktuellen Preise ergeben sich aus dem zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Angebot. Sofern nicht anders angegeben, verstehen sich alle Preise als Endpreise gemäß § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung, keine Ausweisung der Umsatzsteuer).

§ 6 Lizenzprüfung

Die Software kann eine Prüfung der Lizenzgültigkeit durchführen, z. B. durch Abgleich der Gerätekennung (CPU-ID-Hash) oder durch eine Serververbindung. Der Nutzer erklärt sich mit dieser technisch notwendigen Überprüfung einverstanden.

§ 7 Pflichten des Nutzers

Der Nutzer verpflichtet sich insbesondere:

  • Die Software nicht missbräuchlich zu verwenden oder an Dritte weiterzugeben
  • Die Software nicht zu vervielfältigen, zu dekompilieren oder rückzuentwickeln
  • Für die regelmäßige Sicherung seiner eigenen Daten selbst verantwortlich zu sein
  • Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben

§ 8 Verfügbarkeit und Support

Der Anbieter ist bemüht, eine hohe Verfügbarkeit der Software sicherzustellen, übernimmt jedoch keine Garantie für eine unterbrechungsfreie Nutzung. Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit vorab angekündigt. Support wird im Rahmen der vereinbarten Leistungen bereitgestellt.

§ 9 Haftung

Der Anbieter haftet nur für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen. Eine Haftung für Datenverluste, mittelbare Schäden oder entgangenen Gewinn ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen. Die Haftung bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit bleibt unberührt.

§ 10 Datenschutz

Es gelten die Bestimmungen unserer Datenschutzerklärung. Personenbezogene Daten werden vertraulich behandelt und ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen (DSGVO, BDSG, TDDDG) verarbeitet.

§ 11 Widerrufsrecht

Verbraucher haben ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Die vollständige Widerrufsbelehrung finden Sie unter Widerrufsbelehrung.

§ 12 Änderungen der AGB

Der Anbieter behält sich das Recht vor, diese AGB jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu ändern. Der Nutzer wird rechtzeitig über Änderungen informiert. Widerspricht der Nutzer nicht innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen.

§ 13 Schlussbestimmungen

Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist – soweit gesetzlich zulässig – der Sitz des Anbieters.