Verbrauchsartikel anlegen und Grenzen festlegen
Verbrauchsware ist alles, was im Betrieb aufgebraucht wird, ohne verkauft zu werden: Schrauben, Handschuhe, Reinigungsmittel, Druckerpapier. OfficeOmni führt sie getrennt vom Verkaufslager — mit eigenen Beständen, eigenen Buchungen und einem eigenen Journal.
Warum getrennt vom Verkaufslager
Verkaufsartikel und Verbrauchsware beantworten verschiedene Fragen. Beim Verkaufsartikel zählt, was lieferbar ist; bei der Verbrauchsware, ob genug da ist, um weiterzuarbeiten. Die Trennung hält beide Auswertungen sauber.
Einen Artikel anlegen
- Artikel anlegen aufrufen.
- Artikelname eingeben — er ist Pflicht; ohne ihn meldet das Programm Bitte einen Artikelnamen eingeben.
- Artikelnummer und Barcode ergänzen, wenn Sie mit Scanner arbeiten.
- Unter BESTANDSGRENZEN den Mindestbestand festlegen.
- Bei Bedarf eine Abteilung zuordnen.
Über Artikel bearbeiten ändern Sie diese Angaben später.
Der Mindestbestand ist der wichtigste Wert
Er entscheidet, ob ein Artikel in den Bestellvorschlägen auftaucht. Setzen Sie ihn zu niedrig, steht der Betrieb; setzen Sie ihn zu hoch, binden Sie Kapital in Kleinteilen. Eine brauchbare Faustregel ist der Verbrauch einer Lieferfrist plus eine Reserve.
Bestand und Verwendung
Die Übersicht Bestand & Verfügbarkeit zeigt neben dem Bestand die Zeile Davon in Verwendung — also Ware, die ausgegeben, aber noch nicht verbraucht ist. Bei Werkzeug oder Messgeräten ist das der entscheidende Unterschied zwischen weg und ausgeliehen.
Steht alles im Rahmen, meldet die Übersicht Alles im grünen Bereich.
Erste Schritte im leeren Bestand
Ist noch nichts erfasst, weist die Ansicht den Weg: Buche neue Verbrauchsware ein oder lege Artikel an. Legen Sie zuerst die Artikel an und buchen Sie danach den vorhandenen Bestand ein — nicht umgekehrt.
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