Bestand ausbuchen

13. August 2026· OfficeOmni· 2 Min. Lesezeit

Warenausgang und Verbrauch erfassen — und warum fehlende Ware nicht ausgebucht, sondern korrigiert gehört.

Ausgebucht wird, was das Lager verlässt: Warenausgang, Entnahme für die Fertigung, Verbrauch im Betrieb. Der Ablauf entspricht dem Einbuchen, nur die Richtung dreht sich um.

Schritt für Schritt

  1. Dialog Bestand buchen öffnen, Modus Ausbuchen wählen. Der Untertitel lautet Verbrauch · − vom Bestand.
  2. Das Lager wählen, aus dem entnommen wird.
  3. Produkte markieren, Mengen eintragen.
  4. Buchungsdatum, Referenz · Belegnummer und Notiz ergänzen.
  5. Buchen.

Was OfficeOmni verhindert

Sie können nicht mehr ausbuchen, als vorhanden ist. Übersteigt eine Menge den Bestand, meldet die Zusammenfassung ↯ Bestandsmangel — bitte Mengen korrigieren, und die Buchung bleibt gesperrt, bis die Zahl stimmt.

Dasselbe gilt für die reservierte Menge: Auch sie darf nicht negativ werden.

Fehlt Ware, die eigentlich da sein müsste?

Dann ist Ausbuchen der falsche Weg. Eine Differenz zwischen Buchbestand und Regal ist kein Warenausgang, sondern eine Abweichung — die gehört über Korrigieren erfasst, mit Angabe der Art der Korrektur. Nur so bleibt später erkennbar, dass Ware fehlte und nicht verkauft wurde.

Wer stattdessen ausbucht, verfälscht die Verbrauchszahlen und verdeckt genau das Problem, das er gerade entdeckt hat.

Mehrere Artikel in einem Vorgang

Der Dialog ist auf Sammelbuchungen ausgelegt. Markieren Sie ruhig zehn Positionen und tragen Sie die Mengen nacheinander ein — die Zusammenfassung zeigt unter MARKIERT und GESAMT jederzeit, was gleich passieren wird. Über Auswahl leeren setzen Sie die Markierung zurück, ohne den Dialog zu verlassen.

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